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Ein '''Telefon''', in älterer Schreibung '''Telephon''' (von </ref> Begriff geprägt von ), auch '''Fernsprechapparat''' (kurz ''FeAp'') oder '''Fernsprecher''' ( Abkürzung '''Fspr''') genannt, ist ein zur Übermittlung von und speziell von mittels elektrischer e. Die Begriffe Fernsprecher und Fernsprechapparat gehen auf das Wirken des Generalpostdirektors und rs zurück. Zur Unterscheidung vom wird heute auch häufig das '''Festnetztelefon''' verwendet.

 wird mit dem Begriff ?Telefon? neben dem  des es

oft auch das Gesamt-Telefonsystem bezeichnet. In der ist mit ?Telefon? oft auch ein (Telefonat) gemeint: ?Geben Sie mir ein Telefon? bedeutet dann ?Rufen Sie mich an?.

Das Telefonsystem enthält drei Hauptkomponenten:
  • Die Apparatur zur Umsetzung von in e Signale und zurück, sowie der , den eigentlichen Telefonapparat (auch Endgerät)
  • Die Fernsprech- ()
  • Der Übertragungskanal ? ursprünglich eine mit gespeiste , heute auch e oder

Geschichte der Entwicklung des Telefons

Telefonapparat ? Technik

In '''Telefonapparaten''' wird der Schall durch ein in elektrische Signale gewandelt und beim Empfänger wieder als ausgegeben.

Die Schallumwandlung auf der Senderseite erfolgt unter Ausnutzung verschiedener physikalischer Effekte. So ändert sich bei einem durch Einwirkung von Schallwellen der von lose aufgeschütteten Kohlekörnern. Ein Piezo-Mikrofon erzeugt die Spannung durch den . Mikrofone nach dem elektrostatischen Prinzip () werden unter anderem vom Hersteller verwendet. Manchmal erzeugt auch eine Membran-Spulen-Anordnung unter Ausnutzung der die Signalspannung. Oft werden die Signale durch eine in die Mikrofonkapsel integrierte Elektronik gleich verstärkt.

Auf der Empfangsseite sind Bauteile nach dem Membran-Spule-Prinzip (elektromagnetischer Wandler) eingesetzt. Piezoelektrische Hörkapseln finden ebenso Anwendung. Welche Wandler zum Einsatz kommen, hängt vom Baujahr und der Preisklasse des Gerätes ab. Der des übertragenen Schalls entspricht nicht dem gesamten Bereich, der vom Menschen gehört werden kann, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit der Signalübertragung ist er oft von 300 bis 3400 eingeschränkt. Eine ausreichende ist bereits gegeben, wenn die obere Übertragungsfrequenz einige Kilohertz und die untere wenige hundert Hertz beträgt. In den Anfangszeiten der Fernmeldetechnik wurden dazu umfangreiche Untersuchungen durchgeführt.

Weitere Komponenten steuern den Verbindungsablauf. Das sind , bzw. für den automatischen oder halbautomatischen Verbindungsaufbau, der beim manuellen Verbindungsaufbau (oft im ), und besonders im Bereich der n zahlreiche weitere Bedienelemente. Wichtige Begriffe beim Ausbau des immer engmaschigeren Telefonnetzes sind und .

Schließlich besitzt ein Telefon eine Klingel. Früher arbeitete diese isch, durch einen Kondensator von der Telefonnetz-Gleichspannung entkoppelt, direkt an der zur Signalisation bereitgestellten, der Gleichspannung überlagerten von 25 Hz (Deutschland). Heute erfolgt die Auswertung dieser bei analogen Telefonanschlüssen auch heute noch verwendeten Rufspannung meist elektronisch.

Übertragungsmedium und verwendete Technik

Kabeltelefone, das Kabelnetz

Die gleichzeitige Signalübertragung in beiden Richtungen in zwei Adern wird mit einem (siehe ) realisiert. Damit wird verhindert, dass man sich im übermäßig selbst hört. Man nennt das auch .

Weiterhin enthalten Telefone einen Generator zur Erzeugung der Wählimpulse ( oder elektronisch) beziehungsweise der modulierten Töne des s (MFV). Die Hör- und Sprechkapseln enthalten einfache Mikrofone beziehungsweise Lautsprecher, ähnlich wie in n.

Von der gelangt von der Vermittlungsstelle eine Gleichspannung (etwa 60 V) über zum Telefon. Im aufgelegten Zustand fließt im Telefon kein nennenswerter ? es ist . Wird der Telefonhörer abgehoben, bricht diese Spannung auf einen definierten Wert (etwa 12 V) zusammen, da das Telefon nun mit einem Widerstand von etwa 600 Ohm an die Leitung geschaltet ist. Diese Spannung dient als Speisespannung (früher diente sie lediglich der Speisung des Kohlemikrofons) und signalisiert zugleich den Zustand wie auch beim (veralteten) die Wählimpulse (diese unterbrechen den Stromkreis periodisch). Bevor die Gegenseite das Gespräch annimmt, wird zum anrufenden Telefon ein Tonsignal gesandt (Wählton oder Besetztton, siehe ), gleichzeitig wird von der Vermittlungsstelle zum klingelnden Telefon eine der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung niedriger Frequenz (in Deutschland 25 Hz) gesandt (). Diese Wechselspannung erregte früher direkt ein elektromagnetisches Läutwerk, heute wird sie vom Telefon elektronisch detektiert und kann auch elektronisch erzeugte Klingeltöne steuern.

Bis heute werden Telefone hauptsächlich über die Kabelnetze der en an die n angeschaltet. Zu Anfang liefen von jedem Telefon zwei Drähte an Telegraphenmasten zu einer Zentralstelle, wo sie auf Glühlampen ? oder Klappenschränken abgeschlossen wurden. Bei diesem Prinzip gab es bald die von historischen Fotos bekannten unübersehbaren Gewirre von Leitungen und Telegraphenmasten an den Straßen, 50 Leitungen an Doppel- und Dreifachgestängen waren nichts Ungewöhnliches.

Wegen der hohen Störanfälligkeit begann man in Deutschland im Frühjahr 1876 damit, das gesamte Telegrafen-Fernliniennetz als Kabelnetz unterirdisch zu verlegen. Das Vorhaben wurde 1881 vorläufig abgeschlossen, 30 Millionen Mark waren verbaut worden. Den Anfang des Europäischen Kabelnetzes im machte 1913/14 die Verlegung des sog. Rheinlandkabels von bis Hannover, das wegen Ausbruch des zunächst nicht weitergeführt wurde.

Vor allem durch die e und e werden zunehmend auch kabellose für die benutzt.

Die klassischen Telefone werden seit den 2010er Jahren immer stärker durch abgelöst.

Satellitentelefon

Seit 1982 ist mit ein System verfügbar, mit dem ohne flächendeckende erdgebundene weltweit telefoniert werden kann.

Schnurlostelefone, DECT

 (DECT, Digitale, verbesserte schnurlose Telekommunikation; bis 1995 Digital European Cordless Telephony) ist der aktuelle Standard f�r e. Dabei wird ab einer Basisstation f�r den Gespr�chsaufbau wieder das Kabelnetz benutzt. Nur zwischen Basisstation und Handapparat findet Funkbetrieb statt.

?Schnurlostelefon? entspricht dem englischen Begriff ''Cordless Telephone'', abgekürzt CT. Unter dieser Bezeichnung wurden zunächst ab 1984 zwei standardisierte Techniken auf den Markt gebracht, CT1 und CT2. CT1 definiert sich über ein schnurloses Telefon mit 80 analogen Duplex-Kanälen und einem Organisationskanal. CT2 hatte 40 Duplex-Kanäle und arbeitete mit einem digitalen Übertragungsverfahren. CT1-Telefone sind in Deutschland nicht mehr zugelassen, seit 2009 gilt das auch für CT1+- und CT2-Telefone, seit dem 1. Januar 2003 sind Störungen durch andere Funkdienste möglich. Die Benutzung eines Telefons mit CT1+- oder CT2-Standard ab Januar 2009 stellt einen Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz dar. Der Besitzer des Telefons kann durch Messungen ermittelt und mit einem Bußgeld belegt werden, das laut mehr als 1000 Euro betragen kann. Laut einer Aussage der Bundesregierung von 2008 wird der Betrieb jedoch geduldet, solange keine Störung durch das Gerät erfolgt.

Mobiltelefonie

Das , ugs. ?Handy?, ist ein tragbares Telefon, das über Funk mit dem Telefonnetz kommuniziert und daher ortsunabhängig eingesetzt werden kann.

HD-Telefonie

HD-Telefonie ist eine Tonübertragung, die eine noch höhere Qualität hat. Grundvoraussetzung dafür ist, dass beide Telefonanschlüsse dazu fähig sind.

Telefonvertrag

Um Fernkommunikation mittels eines Telefons betreiben zu können, bedarf es der Freischaltung in ein . Die dadurch entstehenden Kosten werden gegenüber dem Telefonkunden durch die en abgerechnet. Grundlage für die Bezahlung ist der dabei geschlossene . Dieser ist eine Mischung aus , und gegebenenfalls . Da der der unterliegt, wird die zivilrechtliche durch und daraus folgenden Regulierungsmaßnahmen eingeschränkt.

Geschichte des Telefons

Bevor sich die Sprachübertragung mittels elektrischer Signale durchsetzte, gab es mehr oder weniger erfolgreiche Versuche für nicht elektrisches Fernsprechen. Um 1670 stellte in London Versuche an, Sprache mit Instrumenten zu übertragen, die einer Trompete ähnelten. Die Idee wurde etwa 100 Jahre später von nochmals aufgegriffen. 1783 erschien in Paris anonym ein Prospekt unter dem Titel ''Über die Fortpflanzung des Schalls und der Stimme in Röhren [?]''. Damit sollten Mittel für einen Großversuch eingeworben werden. Das Projekt kam bei einem geschätzten Stationsabstand von vier Kilometer und wegen der damit verbundenen hohen Störanfälligkeit nicht zum Tragen. Im 19. Jahrhundert wurden Sprechrohrleitungen dann für lange Zeit in der Dampfschifffahrt z. B. für die Verbindung der mit dem Maschinenraum eingesetzt.

Die Geschichte des Telefons beginnt 1837, als der US-Amerikaner den Morsetelegraphen konstruierte. Damit wurde die für das Telefon wichtige Vorbedingung der Übermittlung von Signalen durch elektrische Leitungen bereits in die Praxis umgesetzt.
1854 legte der Pariser Telegraphenbeamte (1829?1912) ein Referat über mögliche Techniken der elektrischen Sprachübertragung vor. Dem folgten praktische Entwicklungen von prinzipiell funktionierenden Telefonapparaten unter anderem von , , , , und . Von diesen frühen Erfindern hatte jedoch nur Bell die organisatorischen Fähigkeiten, das Telefon über die -Versuchsapparatur hinaus als Gesamtsystem zur Marktreife zu bringen. So brachte Bell 1876 in das Telefon erstmals zur praktischen Anwendung.

Bells Gerät bestand aus einem Wandler, der abwechselnd als und als Fernhörer benutzt wurde. Es besaß eine biegsame Metallmembran, einen Staben und eine den Magneten umschließende Drahtspule. Die beim Besprechen erzeugten unterschiedlich starken Schallwellen versetzten die Membran in Schwingung. Durch den geänderten wurden in der Spule elektrische Spannungen induziert. Die auf diese Weise in elektrische Signale umgewandelten Schallwellen wurden über eine Drahtverbindung zum Empfängertelefon weitergeleitet. In dessen Wandler fand nun der umgekehrte Prozess statt. Der ankommende Strom erzeugte ein veränderliches magnetisches Feld, das die Membran in Schwingungen versetzte, wodurch wieder Schallwellen entstanden.

Mit Geräten dieser Art wurden am 26. Oktober 1877 in Berlin unter der Regie von und Generaltelegraphendirektor Budde erfolgreiche Übertragungsversuche über zunächst 6 km, dann 26 km und zuletzt 61 km durchgeführt. Stephan ließ nach diesen ersten Versuchen weitere Bell-Telefone von der Firma anfertigen. Diese Ereignisse kennzeichneten den Beginn der einsatzfähigen in Deutschland.

Mit der Erfindung des s 1878 durch in Verbindung mit der Verbesserung des Hörers durch wurde eine wesentlich lautere Übertragung und damit Gespräche über größere Entfernungen möglich (Demonstration auf der .) Für den Aufbau von Telefonverbindungen wurde zunächst die sogenannte Handvermittlung durch das ?? eingesetzt.

Um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, selbst seine Verbindung aufzubauen ''()'', begann 1888 mit der Entwicklung eines automatischen Telefonvermittlungssystems. Am 10. März 1891 patentierte Strowger, der von Beruf eigentlich Bestatter war, dieses Vermittlungssystem (Automatic Telephone Exchange) unter der US Patent No. 447,918. Überlieferungen zufolge wurde Strowger zu der Entwicklung eines automatischen Vermittlungssystems angeregt, weil ihm ein konkurrierendes Bestattungsunternehmen gemeinsam mit dem örtlichen ?Fräulein vom Amt? die eingehenden Kundenaufträge wegnahm. Bei diesem System waren im Telefon für die Einer-, Zehner- und Hunderterstelle der zu wählenden je eine Taste montiert, die der Ziffer entsprechend oft gedrückt werden musste. Die Bedienung war entsprechend umständlich und fehleranfällig und der Installationsaufwand hoch, da jede Taste über eine eigene Leitung mit der Vermittlungsstelle verbunden war.

Weitere Selbstwahleinrichtungen für das Telefon folgten, wie der am 11. Januar 1898 von A. E. Keith und den Brüdern John und Charles J. Erickson, die Mitarbeiter der Strowger Automatic Telephone Exchange Company waren, unter der US patent No. 597,062 patentierte ''Strowger finger-wheel sub station dial''. Durch dieses Gerät wurde die Anzahl der Leitungsadern zur Übertragung der Wahlinformationen auf zwei reduziert.

Am 29. April 1913 patentierte die Firma den über lange Zeit in Telefonen gebräuchlichen , der nach dem arbeitete. Der Einsatz von Nummernschaltern in Telefonen ist in Deutschland für das Jahr 1908 und in den USA mindestens ab 1907 dokumentiert.

1955 wurde von den das (MFV) entwickelt. Diese Art der Anwahl über Tasten ist heute die gebräuchlichste bei Telefonen.

Mit der modernen und technologie konnten die elektromechanischen Elemente durch -Bauteile ersetzt werden, die wesentliche Verkleinerungen des Gerätes und die Ausstattung mit immer mehr zusätzlichen Funktionen erlaubten und sowohl die Bedienung vereinfachen als auch andere Nutzungsmöglichkeiten ? beispielsweise die akustische Raumüberwachung ? bieten.

Während beispielsweise die Anrufsignalisierung zunächst über einen elektromechanischen Wecker erfolgte, ist dieser jetzt durch einen elektronischen, meist einstellbaren ersetzt. Zusätzliche Merkmale sind unter anderem abgehender und ankommender Rufe, Nummernspeicher (, Kurz- oder Direktwahl), Anrufweiterleitung, Konferenzschaltungen, Anrufliste und Freisprechen. Darüber hinaus ist das Telefon selbst mittlerweile gelegentlich als Geräteeinheit mit weiteren Endgeräten wie (meist mit Fernabfrage) und -Gerät kombiniert.

Neben seiner primären Funktion für die Sprachkommunikation ist das Telefon mitsamt der dafür notwendigen Übertragungs- und Vermittlungstechnik wesentlicher Bestandteil eines weltweiten Nachrichtennetzes, über das neben der Sprache Informationen jeder Art übertragen werden können.

Die Entwicklung des s begann 1926 mit einem Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und Reichspost auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Seit der Jahrtausendwende werden Mobiltelefone flächendeckend eingesetzt.

Die wichtigsten und bekanntesten Telefonapparate in der Geschichte der deutschen Telekommunikationstechnik waren die Modelle (ab 1928), und (ab 1938 bzw. 1948), sowie der 611 (ab 1963).

Im Jahr 1964 wurde das erste in Deutschland entwickelte Tastentelefon vorgestellt: das Siemens ''Etafon''. Es besaß zehn Zifferntasten, die in zwei Reihen versetzt angeordnet waren (1 3 5 7 9/ 2 4 6 8 0), vier Tasten (heute als ''Zielwahltasten'' bezeichnet), auf denen Telefonnummern abgespeichert werden konnten, sowie eine Freisprecheinrichtung. Das Gerät war als Machbarkeitsstudie konzipiert, da die Komponenten für eine Serienproduktion zu teuer waren.

Als erstes in der Bundesrepublik Deutschland verfügbare Festnetz-Tastentelefon war der FeTAp 751 ab November 1976 erhältlich.

In der Schweiz wurde nach dem Modell 29 (1929) das weit verbreitete Modell 50 (1950, über zwei Millionen Exemplare) als schwarzes Wand- und Tischmodell, letzteres später auch crèmefarben und in grau eingeführt. Das Modell 70 (1970) hat ein etwas moderneres Aussehen und war zunächst nur in grau, ab 1978 gegen Aufpreis in anderen Farben und ab 1976 auch mit Tasten (jedoch weiterhin Impulswahl) erhältlich. Es waren nur die PTT-geprüften Apparate erlaubt, die man bei der Fernmeldedirektion nur mieten konnte (respektive musste). Quasi unerreichbarer Luxus waren die vorne im Telefonbuch abgebildeten Modelle von Nachbauten aus den Anfängen der Telefonie sowie zwei Modelle mit Namen amerikanischer Städte, die rund fünf- bis zehnmal teurer zu mieten waren, jedoch alle die gleiche Impulstechnik und Wählscheibe aufwiesen.

Sonderformen

Für spezielle Einsatzgebiete wurden besondere Fernsprechapparate entwickelt: , , (geschützt), Hausnotrufanlagen, e. Die weltweit verbreitetste Sonderform ist aber die bzw. fachlich präziser das ''Telefonhäuschen'', mit fest installiertem .

Feuermeldestellen

  • Siehe Hauptartikel über

Ursprünglich waren Feuermeldestellen eine Sonderform der Rufsäule, die eine hilfesuchende Person mit der der verbinden konnten.

Notruftelefon

Notruftelefone sind kostenlos benutzbare Fernmeldeeinrichtungen, die es ermöglichen, in abgelegenen oder besonders gefährdeten Gegenden Hilfe herbeizurufen. In der Regel kann mittels Betätigen eines Rufhebels bzw. Ruftasters nur ein bestimmter Gesprächspartner erreicht werden (Straßenmeisterei, Notrufzentrale usw.).
  • Siehe Hauptartikel über
  • , die nach Unfällen

Hausnotrufanlagen

Unter (auch Funkfinger, Rufhilfe, Seniorenalarm) versteht man ein auf der Telefontechnik basierendes Notrufsystem, das es alleinwohnenden alten oder behinderten Menschen erleichtert, in Notfällen Hilfe zu rufen, ohne Wählscheibe oder Tastatur nutzen zu müssen. Den Betroffenen wird dadurch ermöglicht, länger in ihrer Wohnung zu leben und dennoch die Sicherheit zu haben, notfalls nicht auf rasche Hilfe z. B. von Angehörigen, Ärzten oder Notdiensten verzichten zu müssen. Auslöser des Alarms ist üblicherweise ein tragbarer Notrufsender (Klein-Funkgerät mit einer Taste), es kann aber auch ein Sensor sein, der auf Sturz reagiert. Nach Angaben des ''Bundesverbandes Hausnotruf'' gab es 2006 in etwa 350 deutschen Städten Anbieter solcher Systeme, die auch auf eines der etwa 180 aufgeschaltet werden können. Dort sind Basisinformationen und früher vereinbarte Verfahrensanweisungen für die verschiedenen Situationen hinterlegt (z. B.: wenn ?, dann informiere Person Xyz, ? alarmiere Rettungsdienst). Damit wurden in Deutschland etwa 350.000 in ihrem Privathaushalt lebende Personen versorgt.

Kunst

Das Telefon ist ein äußerst beliebtes Motiv in der , , oder im . Hier eine kleine Aufzählung von Werken, in denen das Telefon eine Art spielt:
Musik / Oper:
  • ''Telephon. -Française'' op. 165 von (1878)
  • '''', Oper von (1947)
  • ''Telefonbuchpolka'' von (1957)
  • '''', Oper von (Musik) und (Text) (1959)
  • ''Telephone Line'' von komponiert, dem (ELO) gespielt und auf dem Album '''' 1976 veröffentlicht.
Spielfilme
  • '''' (1954) (?Dial M for Murder?) von
  • '''' (1965), Spielfilm um einen Telefonseelsorger, der von einer Frau angerufen wird, die Schlaftabletten genommen hat
  • '''' (1977), ein Spielfilm mit Charles Bronson
  • '''' (1983), ''will nach Hause telefonieren''
  • '''' (2002), spielt hauptsächlich in einer Telefonzelle
Kunstwerke
  • Hummer-Telefon von , 1936
  • Soft Pay-Telephone von , 1963

Sonstiges

  • Vermutlich beanspruchte erstmals der englische John Taylor im Jahr 1844 den Begriff ''Telephon'' für seine Erfindung, Informationen mittels vier verschiedener Töne über ein großes Gerät mit mit bis zu einer Reichweite von 15 Kilometern zu übertragen.
  • Einer der ersten Sätze, die durch ein Telefon übermittelt wurden, lautet einer Überlieferung zufolge: ''?Das Pferd frisst keinen Gurkensalat?''. (''siehe'' )
  • Die Aufforderung ?? war bis in die 1970er Jahre an öffentlichen Fernsprechern angebracht.
  • Nach in den 1990er Jahren beginnt mit der seit den 2000er Jahren ein weiterer technischer Umbruch.
  • (CTI) verknüpft Computer und Telekommunikation.
  • Ein Telefongespräch kann aus und Sicht betrachtet werden.
  • AVON ist die Kurzform für , umgangssprachlich liste.
  • Bei Auslandsgesprächen muss die berücksichtigt werden.
  • Bei en sind die Ziffern von 1 bis 9 im Gegensatz zu den meisten Taschenrechnern und Computern von oben nach unten angeordnet.
  • e und mit unterschiedlichen Techniken haben sich meist nur für Gehörlose durchgesetzt.
  • Eine Computerverbindung über das normale Telefonnetz erfolgte früher mit einem , heute mit einem .
  • Als für analoge Anschlüsse dient in Deutschland die (TAE), in Österreich die (geometrisch mit der TAE inkompatible) , anderswo meist der .
  • Die zunächst bei Mobiltelefonen verbreitete Nutzung von -Kurznachrichten ist als auch mit Festnetztelefonen möglich.
  • Bei analogen Telefonen werden nur zwei Adern zur Übertragung eines Gespräches benötigt.
  • Die (R-Taste oder auch Signaltaste) wurde für Sonderfunktionen in Telefonanlagen wie zum Beispiel für die Amtsanlassung (Belegen einer Amtsleitung) oder zur Weitervermittlung von Amts- und Interngesprächen benutzt. Sie war früher als Erdtaste ausgeführt und ist heute in der Regel als ausgeführt.
  • Ein altes Kinderspielzeug ist das selbst gebastelte .
  • Das wird von betrieben.
  • (Abkürzung für ''Magnetkartentelefon'') bezeichnet ein Verfahren zum bargeldlosen Bezahlen mit Kreditkarte.
  • Das ist ein System zur stereofonen Übertragung von Opern- und Theateraufführungen über das Telefon.
    • In München wurde ab 1. Oktober 1924 versuchsweise eine Übertragung von Opernaufführungen über das Telefon eingerichtet (''Telephon-Oper''). Zur Teilnahme zugelassen wurden Inhaber von Fernsprech-Hauptanschlüssen im Anschlußbereich des Ortsnetzes München, Inhaber von öffentlichen Räumen mit zur vorübergehenden Vermietung an Dritte bestimmten Mithörvorrichtungen sowie ''Opernhörstuben''. Die Post stellte hierfür den Fernsprechteilnehmern 2, 4, 6 oder 8 Doppelkopfhörer mietweise zur Verfügung. Die einmaligen Kosten betrugen je nach Anzahl der Doppelkopfhörer 30?75 (entspricht heute etwa </ref>
  • Der vormals offizielle Ausdruck ''Fernsprecher'' wurde bei der Bundespost im Jahr 1980 durch die Bezeichnung ''Telefon'' abgelöst.

Vorwahlen

Siehe auch

Literatur

  • Dietrich Arbenz: ''Vom Trommelwähler zu Optiset E ? Die Geschichte der drahtgebundenen Telefone für die Wählnebenstellenanlagen von Siemens (1950?2000)''. Herbert Utz Verlag, München 2009, ISBN 978-3-8316-0908-6.
  • Margret Baumann und (Hrsg.): ''Mensch Telefon. Aspekte telefonischer Kommunikation.'' Umschau/Braus, Heidelberg 2000 (= Kataloge der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, 8).
  • Jörg Becker (Hrsg.): ''Fern-sprechen: internationale Fernmeldegeschichte, -soziologie und -politik.'' Vistas, Berlin 1994.
  • John Collard: ''Theoretische Studie über Artikulation und Verständlichkeit in Telefonstromkreisen.'' Wien 1928/29.
  • Harvey Fletcher und J. C. Steinberg: ''Articulation testing methods.'' 1929.
  • Christel Jörges (Hrsg.): ''Telefone 1863?2000: aus den Sammlungen der Museen für Kommunikation.'' Edition Braus, Heidelberg 2001 (= Kataloge der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, 9).
  • Stefan Münker und Alexander Roesler (Hrsg.): ''Telefonbuch: Beiträge zu einer Kulturgeschichte des Telefons.'' Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000 (= Edition Suhrkamp, Band 2174), ISBN 978-3-518-12174-0.
  • : ''Das Telefonbuch.'' Brinkmann und Bose, Berlin 2001.
  • : ''Telefon-Design. Der Körper des Fernsprechers.'' Kerken, 2004. Kostenlos online .
  • Gert Kaszynski und Jürgen Schönhoff: ''Fernsprechendgeräte.'' Verlag Technik, Berlin 1991. Mit sehr umfangreicher Bibliographie.
  • Clemens Schwender: ''Wie benutze ich den Fernsprecher? Die Anleitung zum Telefonieren im Berliner Telefonbuch 1881?1996/97.'' Berlin, Bern, New York 1997.
  • François Smesny (Hrsg.): ''Telefongeschichten'' O-Ton-Produktion, Berlin 2010, ISBN 978-3-9810256-9-9.
  • Frank Thomas: ''Telefonieren in Deutschland: organisatorische, technische und räumliche Entwicklung eines großtechnischen Systems.'' Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1995.

Weblinks

  • (mit Schaltbildern und Reparaturanleitungen für W48 und ähnliche Telefone)
  • Das Projekt hörkomm.de unterstützt die Inklusion schwerhöriger Beschäftigter.
  • , London, 1883

Einzelnachweise